Nordicwalking Berlin-Brandenburg














Positive Effekte

Nordic Walking

  • erhöht die aerobe Ausdauer
  • beansprucht durch den Einsatz der Stöcke ca. 90 % der Körpermuskulatur
  • kann den Kalorienverbrauch um bis zu 46% steigern (über 400 Kalorien/Stunde, im Vergleich nur 280 Kalorien/Stunde bei normalem Walking, Cooper Institute Research, Research Quarterly for Exercise and Sports 2002 Publication)
  • löst Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich
  • erhöht die seitliche Beweglichkeit der Nackenpartie und Wirbelsäule bedeutend
  • stärkt die Streck- und Beugemuskeln des Unterarms, die hintere Schultermuskulatur, sowie Bauch-, Brust- und Rückenmuskulatur
  • stärkt und fördert auch die Atmungsunterstützungsmuskulatur, wodurch das Lungenvolumen erhöht und die Lungenfunktion erheblich verbessert wird
  • schont und entlastet den Rücken sowie die Hüft-, Knie- und Fußgelenke
  • reduziert die Kniebelastung bei übergewichtigen Personen
  • fördert durch die Arbeit mit den Stöcken den "aufrechten" Gang und somit eine anhaltend verbesserte Körperhaltung
  • erhöht die Knochendichte und -festigkeit (Osteoporose-Prävention) bei gleichzeitiger calciumhaltiger Ernährung (Bananen, Broccoli - frisch, reif und roh !)
  • kompensiert den altersassoziierten Muskelabbau (Sarkopenia)
  • erhöht durch den Einsatz der Stöcke die Schrittsicherheit auf glattem, unebenem und rutschigem Untergrund

Nordic Walking ist eine sanfte, optimale Gelegenheit zur Verbesserung der eigenen Gesundheitssituation und zur Prävention, zu Gewichtsreduktion und Fitness. Ideal ist Nordic Walking als Reha-Training nach Gelenk-Verletzungen oder -Operationen sowie zur Stärkung der Herz- und Kreislauffunktion und zur Erhöhung der aeroben Ausdauer.

Immer mehr Bedeutung erlangt beim Sport der sogenannte "Aerobe Bereich" (Herzfrequenzfenster, Pulszone). Dieser ist individuell abhänging von Alter (J) und Geschlecht und wird durch einen Oberwert (O) und einen Unterwert (U) eingegrenzt. Halten wir uns in der unteren Hälfte unseres individuellen aeroben Bereiches auf, stellen wir sicher, dass wir

- überwiegend die ungeliebten sog. Freien Fette unter der Haut (Triglyceride) verbrennen. Das Verhältnis bei der Energiegewinnung in diesem Bereich beträgt ca. 80 : 20 (Triglyceride : Glucose).
Je mehr wir uns dem Oberwert nähern (80 % der maximalen Herzfrequenz), desto höher wird der Anteil der Glucose bei der Energiegewinnung und liegt bei Erreichen des Oberwertes bereits bei 50 %. Da wir aber insgesamt bei steigendem Puls auch steigenden Energiebedarf haben, steigt auch der Anteil der "verbrannten" Freien Fette.
Das heißt, es gibt keine klar abgegrenzte "Fettverbrennungszone", wie es in vielen Fittness-Studios immer wieder behauptet wird, sondern es gibt allenfalls ein "Fett
verbrennungstraining" !
(Wer mehr darüber lesen möchte: Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt: "Abspecken durch Sport", Ärztemagazin 10/2004; www.aerztemagazin.at)

- nicht in den "Anaeroben Bereich" geraten, in dem schließlich zur Energiegewinnung nur noch die Glykogenspeicher angezapft werden. Dieser Speicher ist - je nach Trainingsstand und Ernährungsstatus - nach 10 bis 30 Minuten leer. Halten wir uns darüber hinaus im anaeroben Bereich auf, führt das zu den ungeliebten Folgen Übersäuerung (Sauerstoff), "Hungerast", plötzliches Aufhören der Muskelaktivität und massive Zellschädigung durch die drastisch steigende Zahl der Sauerstoff-Radikalen.

Die in den Tabellen angegebenen Werte sind Erfahrungswerte und treffen für den größten Teil der Frauen und Männer zu. Wer Sport treibt und ganz sicher sein will, sollte regelmäßig zu einem Kardiologen oder zu einem Sportmediziner gehen und dort seinen aeroben Bereich bestimmen lassen. Denn durch regelmäßigen Belastungssport (z. B. Nordic Walking) verschiebt man diesen Bereich nach oben, das heißt, man erhöht seine "aerobe Ausdauer".
Insgesamt gilt die Empfehlung: Wer 35 Jahre alt ist (oder älter) und sich sportlich betätigen will, sollte sich bei seinem Hausarzt, einem Sportmediziner oder bei einer Sportärztlichen Beratungsstelle beraten lassen.

Ein verlässlicher Indikator für den optimalen Pulsbereich ist immer noch die Regel: "Laufen ohne zu schnaufen!",
d.h., dass wir gerade noch mit dem Partner reden können, ohne zwischendurch zu "japsen".

Aerober Bereich FRAUEN

J

U

O

J

U

O

26

130

160

51

113

140

27

129

159

52

113

139

28

128

158

53

112

138

29

128

157

54

112

137

30

127

157

55

111

137

31

127

156

56

110

136

32

126

155

57

110

135

33

125

154

58

109

134

34

125

154

59

109

133

35

124

153

60

108

132

36

123

152

61

107

132

37

123

151

62

106

131

38

122

150

63

106

130

39

121

150

64

105

129

40

120

149

65

104

128

41

120

148

66

104

128

42

119

147

67

103

127

43

119

146

68

102

126

44

118

145

69

102

125

45

118

145

70

101

124

46

117

144

71

100

124

47

116

143

72

100

123

48

115

142

73

99

122

49

115

141

74

98

121

50

114

140

75

98

120

Aerober Bereich MÄNNER

J

U

O

J

U

O

20

130

160

45

113

140

21

129

159

46

113

139

22

128

158

47

112

138

23

128

157

48

112

137

24

127

157

49

111

137

25

127

156

50

110

136

26

126

155

51

110

135

27

125

154

52

109

134

28

125

154

53

109

133

29

124

153

54

108

132

30

123

152

55

107

132

31

123

151

56

106

131

32

122

150

57

106

130

33

121

150

58

105

129

34

120

149

59

104

128

35

120

148

60

104

128

36

119

147

61

103

127

37

119

146

62

102

126

38

118

145

63

102

125

39

118

145

64

101

124

40

117

144

65

100

124

41

116

143

66

100

123

42

115

142

67

99

122

43

115

141

68

98

121

44

114

140

69

98

120